Feiertagsspezial

Feiertag gleich Freiertag! Oder? So ungefähr... es gab mal wieder soviel zu tun: Magisterarbeit schreiben, Pumpkinbread backen, Schürze nähen, Fingernägel lackieren, Schrank ausmisten, Kürbis ausschnitzen, und und und....geschafft habe ich allerdings nicht alles...

Aber erstmal zu etwas anderem, denn ich bin seit letzter Woche Freitag stolze Produkttesterin von Hessnatur und darf in den nächsten Wochen einen Wollcardigan auf Herz und Nieren testen. Seine erste Testaufgabe hat er auch schon mit Bravour bestanden: eine heiße Dusche! Also eigentlich habe ich mich geduscht und er hing auf einem Bügel an der Tür. Ich habe ihm ordentlich eingeheizt und ihn dann mit einem danebenhängenden Baumwollcardigan verglichen. Ergebnis: Der Wollcardigan kann mehr Wasser aufnehmen und fühlt sich trotzdem deutlich trockener an. Sehr gut! Ein Hoch auf die Merinowolle.
Auch die mitgelieferte Weleda-Bodylotion ist ein Schmuckstück. Sie sieht nicht nur schön aus, sondern riecht auch himmlisch. Damn you Bioprodukte, warum seid ihr nur so gut? Ich muss schnell sehr reich werden, um mich nur noch mit Bioprodukten eindecken zu können. Denn mit dem Cardigan und der Bodylotion kam auch noch der Herbst/Winter Katalog von Hessnatur und die haben doch glatt nur schöne Sachen, also fast nur schöne Sachen. Aber natürlich hat alles seinen Preis und der ist dementsprechend hoch. Vielleicht möchte mich ja jemand sponsorn, damit ich mir all diese tollen Sachen kaufen kann...Freiwillige vor!

Jetzt aber zu den Feiertagsaktivitäten. Gestern haben mein Freund und ich uns Schnitzkürbisse gekauft und die haben wir heute erstmal hübsch gemacht:







Erkennt ihr, wer das ist?

Am anstrengendsten war auf jeden Fall das Ausschaben. Mit einem Löffel bewaffnet wurde Schicht für Schicht das Fruchtfleisch abgetragen. Zwischendurch haben wir den Kürbis immer mal wieder über die Küchenlampe gestülpt, um zu schauen, ob wir schon genug Material entfernt hatten, damit es später auch schön leuchtet.
Das Ausschnitzen war zwar Konzentrationsarbeit, hat aber sehr viel mehr Spaß gemacht. Wir haben die Motive einfach auf Transparentpapier aus dem Internet abgepaust und dann mit Tesa auf die richtige Stelle geklebt. Zum Glück habe ich mit dem Nähen angefangen und hatte daher ein Kopierädchen zur Hand. Damit sind wir einfach die Linien entlanggegangen und haben das Motiv auf den Kürbis übertragen. Zum Schnitzen haben wir einfach verschiedene Küchenmesser benutzt: ein kleines für die Vorarbeit und ein langes, dünnes für das eigentliche Ausschnitzen. Das ging wirklich gut und man braucht keine besonderen Werkzeuge oder ähnliches, außer man will vielleicht ein sehr filigranes Motiv schnitzen oder ähnliches.
Und nach ein paar Stunden Arbeit war das Werk dann auch vollbracht und beleuchtet jetzt unseren Balkon in der nächsten Zeit. Aber eigentlich sind die kleinen Kunstwerke zu schade für draußen und ich überlege schon, sie demnächst ins Wohnzimmer zu holen.

Nachdem der ganze Kürbisschmodder weg war, bedurften meine Hände allerdings einer Behandlung und haben sie prompt erfahren


Die Farbe gefällt mir richtig gut, obwohl ich eigentlich eher nach einem anderen Ton gesucht habe, aber Schneewittchen-Grün ließ sich leider nicht auftreiben. Doch das schöne Petrol entschädigt mich dafür.

Einen schönen Restfeiertag noch

Eure Prinzessin Zahnstein

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